AD(H)S Elternberatung

ADS und ADHS, was ist das?

ADS: Aufmerksameits-Defizit-Syndrom / ADHS: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung mit den Kernsymptomen Unkonzentriertheit, Impulsivität und Hyperaktivität

In meiner langjährigen Erfahrung als Lerntherapeutin und Lerncoach sind mir immer wieder Kinder begegnet, denen es schwerer viel, als Gleichaltrigen, ihre Konzentration zu bündeln und gestellte Lernaufgaben in einer vorgegebenen Zeit zufriedenstellend zu bewältigen. Auffallend waren ihre motorische Unruhe, ihre hohe emotionale Impulsität und das ständige "auf dem Stuhl Gezappel", Sie, liebe Eltern, wissen ganz sicher, wovon ich schreibe.

Kinder im Vorschulalter fallen zumeist schon früh in Einrichtungen zur Kinderbetreuung durch Störverhalten in der Gruppe, Herumzappeln und Dazwischenreden, eine Außenseiterrolle und/oder wenig Gefahrenbewusstsein auf.

Kinder im Schulalter haben große Probleme beim Schuleintritt, zeigen ein erhöhtes kindhaftes Verhalten, besitzen ein gering ausgeprägtes Selbstwertgefühl und weisen Lern- und Leistungsstörungen auf.

Während der Pubertät und beim Einritt ins Erwachsenenalter können innere Unruhe, Leistungsabfall unter negativem Stress, wenig Selbstkontrolle und Aufmerksamkeitsstörungen auftreten.

 

Wer diagnostiziert ADS/ADHS?

Die Diagnostik wird von Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin mit besonderer Qualifikation bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, durchgeführt.

Sie, liebe Eltern, benötigen dazu eine Überweisung ihres niedergelassenen Kinderarztes. Eine bundesweite Adressenliste finden Sie unter: www.dgspj.de

Da ADS/ADHS eine offizielle Diagnose ist, darf sie ausschließlich von Ärzten, Psychotherapeuten und Heilpraktikern gestellt werden.

Bislang werden keine standardisierten Testverfahren zur Diagnosestellung genutzt. Eine Diagnose beruht daher auf Beobachtungen des kindlichen Verhaltens, sowie den Bewertungen dieses Verhaltens durch den Facharzt, durch die Eltern des Kindes und anderen Personen des sozialen Umfeldes des Kindes. ADS/ADHS ist eine sog. Ausschlussdiagnose.

 

Ursachen von ADS/ADHS können sein:

  • multikulturell bedingt
  • genetische Disposition
  • bei 3-5% nachweisbarer Hirnschaden
  • schädliche Einflüsse während Schwangerschaft und Geburt (u.a. Nikotin, Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel)
  • psychosoziale Einflüsse (Erziehung, Wohnsituation, Stress) beeinflussen die Ausprägung
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien (strittig)

 

Gesprächstherapeutische Elternberatung und Lerntherapie des Kindes

Als integrative Lerntherapeutin, Erziehungswissenschaftlerin und AD(H)S-Elternberaterin (IFLW), möchte ich Ihnen, liebe Eltern, eine Basis bieten, um in einem geschützten Rahmen Ihre ganz individuellen Probleme bzgl. einer (möglichen) AD(H)S Diagnose ihres Kindes mit mir zu besprechen, die Probleme exakt zu definieren und Lösungsansätze zu erarbeiten. Lernstörungen können parallel oder nachfolgend in einer langfristigen Lerntherapie mit Ihrem Kind bei mir bearbeitet werden. Dazu benötigen Sie keine Überweiung vom Facharzt.

Für Fragen kontaktieren Sie mich gern über die Kontaktfunktion dieser Homepage. Ihre Stephanie Kaye